Sep 192011
 

Unspektakulärer Rückreisetag! Edinburgh verabschiedet mich mit Sonnenschein Und ein paar harmlosen Wolken.
Am Flughafen wiederholt sich das Gefühl von Ankunft und der Tour 2009: alles ohne Stress und Hektik. Der mittelgrosse Flughafen ist gut organisiert und übersichtlich. Angenehmes Reisen.
Planmäßige Ankunft im Trubel des Flughafen Frankfurt am Main. Aber auch hier lief alles gut und zügig. Rucksack eingesammelt und auf zum Fernvahnhof.
Hier gab’s den einzigen Dämpfer des Tages: wegen Personenschadens im Gleis hatte der ICE nach München 90 Minuten Verspätung. Jetzt war kurzes Umplanen erforderlich. Statt über Mannheim und Offenburg nach Singen zu fahren, musste ich den Umweg über Stuttgart nehmen.
Jetzt sitze ich im letzten Zug von Stuttgart nach Singen, bin kurz vor Eutingen im Gäu und freue mich darauf, um 1 Uhr nachts zu Hause zu sein :-)

Sep 182011
 

Der Morgen am Loch Lomond begrüßt mich mit Sonnenschein und lockerer Bewölkung – perfektes Schottlandwetter also. Da der Bus erst am Nachmittag fährt, bleibt genug Zeit um am See entlang nach Balloch zu laufen und den Sonnenschein zu geniessen. Ich weiß nicht, ob der von mir gewählte Weg offiziell frei zugänglich ist? Aber Hey, keines der Tore war abgeschlossen!
Kurz vor Balloch wurde eine Art Shopping- und Vergnügungscenter direkt an den See gebaut – bisschen übertrieben, aber wenigstens passende Architektur. Der Vorteil: grosses Infozentrum und Rangerstützpunkt.
Dort wo der River Leven aus dem Loch Lomond herausfliesst, kann man die alte dampfbetriebene und seit ein paar Jahren wieder voll funktionsfähige Slipway für die früher auf dem See verkehrenden Radddampfer besichtigen. Unweit der Slipway ist mit der Maid of The Loch der letzte existierende Dampfer zu sehen. Auch sie soll wieder voll funktionsfähig aufgearbeitet werden.
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Nachdem ich am Loch Lomond noch im Sonnenschein auf den Bus gewartet habe, begrüssten Glasgow und Edinburgh mich mit Regen. Ach ja, unterwegs ist auch noch der Bus kaputt gegangen und wir mussten mitten auf der M8 zwischen Glasgow und Edinburgh in einen Ersatzbus umsteigen.
Der Abend in Edinburgh wurde von einem gemütlichen Stadtbummel ausgefüllt. Dabei habe ich Krokodile mitten in der Stadt entdeckt ;-)
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Sep 172011
 

Der Verlauf des heutigen Tages war bestimmt durch den Fahrplan des Citylink-Service 915 von Uig nach Glasgow.

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Es ging vom Norden der Isle of Skye immer durch die in den letzten drei Wochen durchwanderten Gebiete bis zur Jugendherberge Loch Lomond kurz vor Balloch. Durch Portree und Broadford hindurch haben wir via Skye-Bridge bei Kyle of Lochalsh das Festland erreicht. Entlang des Loch Duich, mit Ausblicken auf Eilean Donan Castle und Ratagan, durch das Glen Shiel und ab Invergarry dem Caledonian Canal nach Fort William folgend. Weiter durch Glencoe und über Rannoch Moore nach Crianlarich. Bei Inverarran schließlich den Loch Lomond erreicht und ihm bis zu seinem südlichen Ende gefolgt.

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Seit Fort William bin ich leider wieder alleine unterwegs und arbeite mich Etappe für Etappe an der Heimreise entlang.

Sep 162011
 

Gewandert bin ich, den Bus hab ich benutzt, was fehlt jetzt noch? Eine Fahrt mit Caledonian MacBrayne Ferries! Somit ging es heute auf die Outer Hebridea, und zwar nach Lochmaddy auf North Uist.

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Von Uig ging die Fahrt mit MV Hebrides durch Loch Snizort zwischen den Halbinseln Trotternish und Waternish und quer über den Little Minch nach Lochmaddy. Trotz bewölkten Himmel konnte man den Blick über Skye, Lewis, Harris und Uist schweifen lassen. Hin und wieder durchbrach die Sonne die Wolken und tauchte alles in ein warmes Licht. Tolle Stimmungsbilder.

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Die Ansteurung von Lochmaddy durch die vorgelagerten Felsengruppen ist spannend.
Zurück in Uig haben wir uns dann die Pottery und die Isle of Skye Brewery angeschaut. Die machen hier richtig leckeres Bier ;-) über die umliegenden Hügel und den schön im Wald versteckten Wasserfall sind wir zurück zur Jugendherberge gewandert.
Annie weiß jetzt, dass Sie auch bei stärkerem Seegang nicht Seekrank wird :-)

Sep 152011
 

Heute wollte uns das Wetter eine Freude machen! Einen ganzen Tag lang Sonnenschein und blauen Himmel!

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Das erste Ziel des Tages lautete Portree, eine kleine Hafenstadt und quasi der Hauptort der Isle of Skye. Voll von Leben und kleinen Geschäften. Annie und ich haben beide erfolgreich Jagd auf Souvenirs gemacht.
Vom Aussichtspunkt oberhalb des Hafen hat man einen tollen Ausblick auf die Berge im Inselinneren, die benachbarte Insel Raasay und Portree selbst.

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Am Abend ging es weiter in den Norden der Isle of Skye. Wir sind jetzt in der Jugendherberge oberhalb von Uig. Direkt unter uns erstreckt sich die Bucht mit Hafen und Ort, ein gelungenes Panorama für einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Sep 142011
 

Na, wem fällt auf folgendem Bild das entscheidende Detail auf?

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Richtig, es regnet nicht mehr ununterbrochen und manchmal scheint sogar die Sonne. Abgebildet ist übrigens der Beinn na Caillich bei Broadford.
Gut gelaunt und mit der Sonne im Rücken haben wir unsere erste Erkundung Richtung Südküste der Isle of Skye gestartet. Über eine schmale Strasse ging es von Broadford nach Elgol, wobei man den Fahrstil des Busfahrers als interessant und zügig beschreiben kann. Von Elgol hat man einen schônen Ausblick auf die Cuillin Hills sowie die Inseln Soay, Canna und Rum. Vor dem aufziehenden Regenschauer sind wir in den winzigen Shop des Ortes geflüchtet und wurden vorzüglich mit Tee und Kuchen versorgt.

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Zurück in Broadford ging es weiter über Sligachan, Hotel mit eigener kleiner Brauerei, nach Carbost. Wer mich kennt, weiß, das ich keine Distillery übersehe, und Carbost ist die Heimat von Talisker! Ein äußerst leckerer Inselwhisky. Neben dem 10 Years ist der Talisker 57 zu empfehlen. Er erhielt seinem Namen vom 57.Breitengrad, auf welchem Talisker liegt und wird dementsprechend auch mit 57 Volumenprozent Alkohol abgefüllt. In einem sehr interessanten Gespräch mit dem Master Blender und einem der Stillman fiel die Anmerkung, das der 57 besonders für lange Regentage geeignet ist ;-)

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Als Fazit des Tages bleibt: Die Isle of Skye bietet neben einer wunderschönen und abwechslungsreichen Landschaft immer wieder geschichtsträchtige Orte und interessante Entdeckungen. Für mich steht jetzt schon fest, das ich das nächste mal länger bleibe (vielleicht 2-3 Wochen) um all das zu erwandern und in Ruhe zu genießen!

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Sep 132011
 

Aufwachen und: Es REGNET immer noch! ….. der Wind ist stärker geworden! Zum Glück hat uns Peter, der Hostelmanager SYHA Ratagan, zum Busstop in Shiel Bridge gefahren und uns so 2,5km zu Fuß durch den Regen erspart. Danke Peter!
Mit einem als Stagecoach getarnten Citylink-Bus ging den Loch Duich entlang nach Dornie. Dort liegt auf einer kleinen Insel im Loch Duich das wiederaufgebaute Castle Eilean Donan.

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In einer kleinen, aber sehr schön gestalteten Ausstellung wird die Geschichte des Castle von seinen Anfängen über die Zerstörung 1719 bis zum Wiederaufbau von 1912 bis 1932 erzählt. Anschließend kann man einen Teil der bis zum heutigen Tage von der Besitzerfamilie genutzten Räume besichtigen.
Nach einer Stärkung im zum Castle gehörenden Café, Tagessuppe und Sandwiches sind sehr zu empfehlen, brachte uns der Bus weiter auf die Isle of Skye. Hier sitzen wir nun in der Jugendherberge in Broadford und planen den morgigen Tag. Etwas weniger wandern und eine kleine Rundfahrt durch den südlichen Teil der Insel werden den Tag ausfüllen.

Sep 122011
 

Also eines muss man dem Regen lassen: Er hat eine gute Kondition und richtig Ausdauer. Na ja, wurden halt die so schön getrockneten Klamotten wieder nass.

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Wir sind nach dem Frühstück losgezogen ins Glen Lichd, vorbei an Invershiel und Morvich. Beide Örtchen bestehen nur aus einer Handvoll Häuser und liegen am Inneren Ende des Loch Duich.
Glen Lichd ist ein einsames, aber auch bei Regen sehr schönes Tal. Der durch das. Tal verlaufende Fahrweg ist gut befestigt und bereitet auch bei schlechtem Wetter keine Schwierigkeiten, wasserfeste Schuhe vorausgesetzt.

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Bei guter Ausrüstung und allgemein lockerer Stimmung macht auch das Wandern im Regen Spaß! Trotzdem war es schön, nach der Rückkehr in die Juhe im Trockenen zu sitzen, was Leckeres zu essen und jetzt rufen wieder die Sofas ;-)

Sep 112011
 

Regentag! Von Früh bis Spät Regen in unterschiedlicher Stärke und Ausprägung! Erfrischend nass ;-)
Heute stand die kleine Küstenstraße entlang Loch Duich auf dem Wanderprogramm. Keine größeren Anstiege oder sonstige Schwierigkeiten. Mal was zur Entspannung!

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Und trotz Regen hat es uns Spaß gemacht. Man darf sich vom Wetter nur nicht die Laune verderben lassen. Positiv gesehen haben uns keine Mücken genervt!
Besonders gefallen hat uns das Wegstück gegenüber von Dornie und dem wiederaufgebauten Castle Eilean Donan. Ein Fotomotiv, welches in keinem Schottlandkalender oder -buch fehlen darf.

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Nach der Rückkehr ins Hostel gab es dann erstmal heißen Tee und eine warme Dusche. Nach einem leckeren Essen rufen jetzt die gemütlichen Sofas mit Aussicht auf den Regen.

Sep 112011
 

Ein Tag des gemischten Wetters bot alles von Sonnenschein mit blauem Himmel bis zu kurzem, aber starken Regen! Los gings mit einem wunderschönen Morgen am Loch Duich, bestes Wetter um ein bisschen die Gegend zu erkunden und Fotos zu machen.

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Am Vormittag brachte uns der Bus aus Inverness bis nach Kyle of Lochalsh, eine kleine Hafenstadt an der Westküste Schottlands. Mit der Skye Bridge wurde die frühere Fährverbindung durch eine große Brücke ersetzt.

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Ah, Westküste! Fühlt sich gut an, wieder hier zu sein. Weiss nicht warum, aber es zieht mich immer wieder hierher an den Atlantik, auch wenn wir heute nur am Sund zwischen Festland und Isle of Sky waren.
Vorbei an der RNLI Lifeboat Station ging es zum kleinen Museum der Kyle Line im Bahnhof und dann durch die kleinen Läden der Stadt.
Fast überall hier an der Küste sieht man die Schilder und Sammeldosen mit dem Aufdruck Support our Lifeboats. Ist man hingegen oben in den Highlands, wechselt der Schriftzug zu Support out Local Mountain Rescue Team. Beide Organisationen, getragen von Freiwilligen, leisten professionelle Arbeit und sind hoch respektiert und angesehen. Es ist also immer gut, etwas in die kleinen Sammeldosen zu werfen, in der Hoffnung, nie auf die damit unterstützte Hilfe angewiesen sein zu müssen.
Zurück zur Skye Bridge. Über selbige sind wir am Nachmittag nach Kyleakin auf der Isle of Skye gelaufen. Hier hat uns der Regen eingeholt. Im Busstop haben wir dessen Ende abgewartet und sind dann weiter zu den Ruinen von Casleain Maor gewandert. Trotz einsetzender Flut war der Weg noch frei, nur muss man immer den Wasserstand für den Rückweg im Auge behalten.
Auf dem Rückweg nach Ratagan wurde noch der Supermarkt geplündert und alle Vorräte wieder aufgefüllt.