Sep 122011
 

Also eines muss man dem Regen lassen: Er hat eine gute Kondition und richtig Ausdauer. Na ja, wurden halt die so schön getrockneten Klamotten wieder nass.

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Wir sind nach dem Frühstück losgezogen ins Glen Lichd, vorbei an Invershiel und Morvich. Beide Örtchen bestehen nur aus einer Handvoll Häuser und liegen am Inneren Ende des Loch Duich.
Glen Lichd ist ein einsames, aber auch bei Regen sehr schönes Tal. Der durch das. Tal verlaufende Fahrweg ist gut befestigt und bereitet auch bei schlechtem Wetter keine Schwierigkeiten, wasserfeste Schuhe vorausgesetzt.

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Bei guter Ausrüstung und allgemein lockerer Stimmung macht auch das Wandern im Regen Spaß! Trotzdem war es schön, nach der Rückkehr in die Juhe im Trockenen zu sitzen, was Leckeres zu essen und jetzt rufen wieder die Sofas ;-)

Sep 112011
 

Regentag! Von Früh bis Spät Regen in unterschiedlicher Stärke und Ausprägung! Erfrischend nass ;-)
Heute stand die kleine Küstenstraße entlang Loch Duich auf dem Wanderprogramm. Keine größeren Anstiege oder sonstige Schwierigkeiten. Mal was zur Entspannung!

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Und trotz Regen hat es uns Spaß gemacht. Man darf sich vom Wetter nur nicht die Laune verderben lassen. Positiv gesehen haben uns keine Mücken genervt!
Besonders gefallen hat uns das Wegstück gegenüber von Dornie und dem wiederaufgebauten Castle Eilean Donan. Ein Fotomotiv, welches in keinem Schottlandkalender oder -buch fehlen darf.

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Nach der Rückkehr ins Hostel gab es dann erstmal heißen Tee und eine warme Dusche. Nach einem leckeren Essen rufen jetzt die gemütlichen Sofas mit Aussicht auf den Regen.

Sep 112011
 

Ein Tag des gemischten Wetters bot alles von Sonnenschein mit blauem Himmel bis zu kurzem, aber starken Regen! Los gings mit einem wunderschönen Morgen am Loch Duich, bestes Wetter um ein bisschen die Gegend zu erkunden und Fotos zu machen.

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Am Vormittag brachte uns der Bus aus Inverness bis nach Kyle of Lochalsh, eine kleine Hafenstadt an der Westküste Schottlands. Mit der Skye Bridge wurde die frühere Fährverbindung durch eine große Brücke ersetzt.

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Ah, Westküste! Fühlt sich gut an, wieder hier zu sein. Weiss nicht warum, aber es zieht mich immer wieder hierher an den Atlantik, auch wenn wir heute nur am Sund zwischen Festland und Isle of Sky waren.
Vorbei an der RNLI Lifeboat Station ging es zum kleinen Museum der Kyle Line im Bahnhof und dann durch die kleinen Läden der Stadt.
Fast überall hier an der Küste sieht man die Schilder und Sammeldosen mit dem Aufdruck Support our Lifeboats. Ist man hingegen oben in den Highlands, wechselt der Schriftzug zu Support out Local Mountain Rescue Team. Beide Organisationen, getragen von Freiwilligen, leisten professionelle Arbeit und sind hoch respektiert und angesehen. Es ist also immer gut, etwas in die kleinen Sammeldosen zu werfen, in der Hoffnung, nie auf die damit unterstützte Hilfe angewiesen sein zu müssen.
Zurück zur Skye Bridge. Über selbige sind wir am Nachmittag nach Kyleakin auf der Isle of Skye gelaufen. Hier hat uns der Regen eingeholt. Im Busstop haben wir dessen Ende abgewartet und sind dann weiter zu den Ruinen von Casleain Maor gewandert. Trotz einsetzender Flut war der Weg noch frei, nur muss man immer den Wasserstand für den Rückweg im Auge behalten.
Auf dem Rückweg nach Ratagan wurde noch der Supermarkt geplündert und alle Vorräte wieder aufgefüllt.

Sep 092011
 

Heute war der Tag der vielen Busfahrten vom Loch Ness zum Loch Duich.
Nachdem ich mit Inverness schon das nördliche Ende des Loch Ness besucht habe, führte mich mein Weg heute zuerst nach Fort Augustus, ganz im Süden des Loch Ness. Hier verlässt der Caledonian Canal den Loch und die Schiffe überwinden mittels einer mehrstufigen Schleusentreppe einen Höhenunterschied von knapp 15m.

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Das Caledonian Canal Visitor Centre direkt neben den Schleusen biete alle Informationen zu Bau, Geschichte und Betrieb des Kanals.
Die zweite kurze Busfahrt ging dann den Loch Ness entlang nach Invermoriston und zu den dortigen Wasserfällen.

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Der Nachmittag brachte mich per Bus durch das Glen Shiel zum Loch Duich, und damit an die Westküste Schottlands. Trotz Regen und tiefer Wolken eine landschaftlich beeindruckende Fahrt. Mir doch egal, ob Sonne oder Regen: Ich liebe dieses Land!
Jetzt bin ich im SYHA Ratagan, kämpfe mit einer wackligen Netzanbindung und schaue dabei auf die verregneten Five Sisters of Kintail. Nachher werden wir uns in die gemütlichen Sofas fallen lassen und abwarten, was der morgige Tag bringt.