Mai 312012
 

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Fleete und der Speicherstadt. Von der Überseebrücke aus sind wir zu einer zweistündigen Rundfahrt durch die Hamburger Fleete, die Speicherstadt und Teile des östlichen Hafens gestartet: Hamburg vom Wasser aus betrachten.

20120531-082501.jpgFleetfahrt
Zuerst ging es in den Nikolaifleet. Gegen 11:30 Uhr führte dieser noch genug Wasser, um ihn ganz zu befahren. Bei Niedrigwasser läuft er am Ende komplett leer u d ist auch am elbseitigen Ende nicht mehr befahrbar. Am Ende des Fleets steht die Ruine der Kriche St. Nikolai. Nur noch der Turm ist erhalten. Seit ihrer Zerstörung 1943 dient sie als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung.
Vorbei an alten Kaufmannshäusern und durch die Schaartorschleuse ging es auf die großen Fleete der Innenstadt: Alsterfleet und Bleichenfleet. Einmal quer durch das Herz von Hamburg, bis zum Rathaus, aber nicht auf die Innenalster, da hat die Alsterschifffahrt das Monopol. Auf der Verbindung zum Bleichenfleet und bei der kompletten Drehung im Übergang vom Bleichenfleet in den Herrengraben lernt man die Fahrkünste der Barkassenkapitäne kennen: Ein Meter Abstand, manchmal auch weniger, zu den Häusern am Rand der Fleete – aber keinerlei Berührung bei allen Manövern! Hut ab!

20120531-082728.jpgSpeicherstadt
Zurück über die Schaartorschleuse und dann ab in die Speicherstadt, Hamburg ältesten Freihafen. Zollfreies Gebiet. Die Fahrt ging über Zollkanal, Wandrahmsfleet, Brookfleet und Brooktorhafen einmal mittendurch. Neben den alten, historischen Speichern entsteht zur Elbe hin mit der Hafencitz ein komplett neuer Stadtteil. Nach Verlassen von Speicherstadt und Hafencity, schloss eine kurze Runde durch den Hafen und vorbei an den Werften die Fleetfahrt ab.
Wo wir vom Wasser einen ersten Eindruck gewonnen hatten, ging es jetzt zu Fuß hin. Einmal quer durch die Strassen und über die Brücken von Speicherstadt und Hafencity. Die Architektur der Neubauten in der Hafencitz ist sehr bunt und abwechslungsreich, spannend. Direkt an der Elbe wird alles von der Elbphilharmonie überragt. Ein Riesenklotz mit gigantischen Ausmaßen, aber immer noch nicht fertiggestellt. Ab dem Kreuzfahrtterminal ist die Hafencity noch Baustelle.
Zurück über den Großen Grasbrook auf den Kibbelsteg und durch die Speicherstadt. Nächstes Ziel war St. Nikolai. Auf den Turm führt ein gläserner Lift und von der Plattform in 76 Metern Höhe hat man einen tollen Ausblick über die Stadt. Von hier aus sieht man auch, wie groß das Hafengebiet eigentlich ist.

20120531-082857.jpgRathaus und Alster von St. Nikolai
Neben dem Turm gibt es ein informatives und lehrreiches Informationszentrum über die verheerenden Auswirkungen des Bombenkriegs von 1939 bis 1945. Schwerpunkte bilden dabei die schweren Luftangriffe aus Coventry und Hamburg.
Den Tag beendete ein Streifzug durch die Innenstadt zum Rathaus und zur Innenalster. Ganz in der Nähe des Rathauses gibt es die unserer Meinung nach beste Pizza in Hamburg.

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